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		<title>Lehrstuhl für VWL, insb. Gesundheitsökonomik: Aktuelle Meldungen</title>
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		<description>Aktuelle Meldungen für: Lehrstuhl für VWL, insb. Gesundheitsökonomik, Universität Duisburg-Essen</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 27 Oct 2025 08:57:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Talk by Diem Hoang Xuan: Academic Research Practices and Current Research on Health and Human Development</title>
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			<description>Talk by Diem Hoang Xuan: Academic Research Practices and Current Research on Health and Human Development
Diem Hong will give a talk on academic research practices, providing an overview of current research on health and human development in contexts of structural constraints.
The talk focuses on...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Talk by Diem Hoang Xuan: Academic Research Practices and Current Research on Health and Human Development</h3>
<p>Diem Hong will give a <strong>talk on academic research practices</strong>, providing an overview of <strong>current research on health and human development in contexts of structural constraints</strong>.</p>
<p>The talk focuses on methodological approaches to scholarly work and presents key research findings on how structural, social, and institutional conditions shape health and human development. It combines theoretical perspectives with recent empirical research and encourages critical reflection on structural inequalities.</p>
<p><strong>Date:</strong> October 30<br><strong>Location:</strong> Room WST-B.09.02 / WST-B.09.03</p>
<p>The talk is aimed at students, researchers, and anyone interested in interdisciplinary perspectives on health, human development, and social structures.</p>

<h3>Vortrag von Diem Hoang Xuan: Wissenschaftliches Arbeiten und aktuelle Forschung zu Gesundheit und menschlicher Entwicklung</h3>
<p>Diem Hong hält einen <strong>Vortrag zum wissenschaftlichen Arbeiten</strong> und gibt einen Überblick über die <strong>aktuelle Forschung zu Gesundheit und menschlicher Entwicklung in Kontexten struktureller Beschränkung</strong>.</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen methodische Ansätze des wissenschaftlichen Arbeitens sowie zentrale Forschungsergebnisse, die aufzeigen, wie strukturelle, soziale und institutionelle Rahmenbedingungen Gesundheit und menschliche Entwicklung beeinflussen. Der Vortrag verbindet theoretische Perspektiven mit aktuellen empirischen Befunden und lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit bestehenden Ungleichheiten ein.</p>
<p><strong>Datum:</strong> 30.10.<br><strong>Ort:</strong> Raum WST-B.09.02 / WST-B.09.03</p>
<p>Der Vortrag richtet sich an Studierende, Forschende und alle Interessierten an interdisziplinären Fragestellungen zu Gesundheit, Entwicklung und gesellschaftlichen Strukturen.</p>

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			<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 08:57:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Gerechte Gesundheit</title>
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			<description>Welche Chancen Menschen in Europa auf ein langes und gesundes Leben haben, hängt nach wie vor stark von Einkommen, Bildung und Wohnort ab. Trotz politischer Bemühungen bleiben die Unterschiede groß. Diesen Ungleichheiten widmet sich in den kommenden vier Jahren das internationale...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welche Chancen Menschen in Europa auf ein langes und gesundes Leben haben, hängt nach wie vor stark von Einkommen, Bildung und Wohnort ab. Trotz politischer Bemühungen bleiben die Unterschiede groß. Diesen Ungleichheiten widmet sich in den kommenden vier Jahren das internationale Promovierenden-Netzwerk HEPARD*. Koordiniert von der Universität Duisburg-Essen, wird es von der EU mit knapp 3,6 Millionen Euro gefördert.</strong></p>
<p>In den EU-Mitgliedsstaaten ist die Gesundheitslage sehr unterschiedlich, oft sogar innerhalb der Länder selbst. „Das betrifft die Qualität medizinischer Leistungen, die Versorgung und Erreichbarkeit von Krankenhäusern und Ärzt:innen sowie die Finanzierung der Gesundheitssysteme. Diese Unterschiede entscheiden vielerorts darüber, wie fair die Gesundheitschancen für Menschen sind und wie ihre Lebenserwartung ist“, erklärt Prof. Martin Karlsson (Ph.D.) von der Universität Duisburg-Essen (UDE). „Solche Ungleichheiten sind nicht nur eine Folge nationaler Politik. Sie zeigen auch, dass es in Europa noch an echter sozialer Gerechtigkeit fehlt – genau darin liegt eine der dringendsten Herausforderungen für das europäische Integrationsprojekt.“</p>
<p>Karlsson leitet an der UDE das Forschungszentrum für Gesundheitsökonomik CINCH, das auch das neue Netzwerk HEPARD koordiniert. Partner sind das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen, die Universitäten Tilburg (Niederlande), Oslo (Norwegen), Uppsala (Schweden) sowie UBB Cluj (Rumänien).</p>
<p>Um die Ursachen der gesundheitlichen Ungleichheiten zu ergründen, braucht es mehr Wissen über die sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge in den EU-Staaten. In dem Netzwerk HEPARD arbeiten daher Wissenschaftler:innen aus Volkswirtschaftslehre, Epidemiologie, Public Health und Data Science zusammen. „Zwölf Doktorand:innen erforschen, wie in einzelnen Ländern die jeweiligen Gesundheitsmaßnahmen, Interventionen – etwa eine Zuckersteuer oder Ernährungsberatung –, das Familienleben sowie die Finanzierungssysteme von Krankenkassen, Pflege und medizinischer Versorgung wirken. Das geschieht mit Hilfe von Datenanalysen, neuen Methoden und einer Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg“, so Karlsson.</p>
<p>* HEPARD steht für Health Economic Policy Analysis with Real-World Data. Von den 3,6 Millionen Euro Gesamtförderung entfallen etwa 800.000 Euro auf die UDE sowie rund 530.000 Euro auf das RWI Essen. Die EU-Mittel stammen aus dem Marie-Skłodowska-Curie-Programm. Es möchte einen starken Pool an europäischen Forschenden schaffen und unterstützt hierfür exzellente Forschung, methodische Trainings und Karrieren in einem internationalen Netzwerk.</p>
<p><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Prof. Dr. Martin Karlsson, Gesundheitsökonomik | CINCH , Tel. 0201/18-3 3716, martin.karlsson@uni-due.de</p>

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			<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 11:39:03 +0200</pubDate>
			
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			<title>Lange Laufzeiten entschärfen Probleme</title>
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			<description>Langfristige Verträge der privaten Krankenversicherung in Deutschland kommen nah an das, was die Wirtschaftstheorie als „optimal“ beschreibt. Eine internationale Studie mit Beteiligung der Universität Duisburg-Essen zeigt: Viele Probleme des Versicherungsmarkts lassen sich durch lange Laufzeiten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Langfristige Verträge der privaten Krankenversicherung in Deutschland kommen nah an das, was die Wirtschaftstheorie als „optimal“ beschreibt. Eine internationale Studie mit Beteiligung der Universität Duisburg-Essen zeigt: Viele Probleme des Versicherungsmarkts lassen sich durch lange Laufzeiten abfedern – ganz ohne komplizierte Konstruktion der Verträge. Veröffentlicht wird die Studie im </strong><strong>Journal of Political Economy</strong><strong>, einem der fünf führenden Fachjournale der Volkswirtschaftslehre.</strong></p>
<p>Einer der vier Studienleiter ist Prof. Dr. Martin Karlsson von der Universität Duisburg-Essen (UDE). Gemeinsam mit Kollegen der Cornell University, der University of Pennsylvania (beide USA) sowie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung analysierte er, wie gut die langfristigen Verträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) funktionieren – gemessen an dem, was die ökonomische Theorie als „optimal“ beschreibt.</p>
<p>Optimal ist ein Vertrag dann, wenn er sich flexibel an die aktuelle Lebenslage anpasst. In einkommensstarken Lebensphasen zahlt man mehr, in schwächeren wird man entlastet. In der Realität funktioniert das kaum. Trotzdem zeigen die Gesundheitsökonomen: Die PKV-Verträge kommen diesem Ideal erstaunlich nah – vor allem, wenn das Einkommen im Lauf des Lebens relativ stabil bleibt.</p>
<p>Deutschland bietet dafür ein seltenes Untersuchungsfeld: ein duales Krankenversicherungssystem mit dem weltweit größten Markt individueller Langfristverträge. „Das deutsche System ist deutlich interessanter als das vieler anderer Länder. Nur wird es bislang kaum wissenschaftlich untersucht,“ so Karlsson. Die Studie nutzte daher das deutsche PKV-Vertragssystem als „natürliches Labor“, um zentrale Annahmen der Versicherungsökonomik empirisch zu testen.</p>
<p>Besonders auffällig ist der erreichte Wohlfahrtswert: In zahlreichen Szenarien liegt er bei über 96 Prozent des theoretischen Maximums. Gemeint ist damit der ökonomische Nutzen: Wie viel ist es mir wert, einen sicheren, vorhersehbaren, lebenslangen Vertrag zu haben – im Vergleich dazu, mich jedes Jahr neu zu versichern mit dem Risiko, durch schlechtere Gesundheit mehr zu zahlen?</p>
<p>Hier liegt die Stärke der langfristigen Verträge: Sie gleichen Risiken über die Lebenszeit aus. Ein Unfall oder eine schwere Krankheit führen nicht zu höheren Beiträgen. Was kurzfristig nachteilig wirkt – etwa hohe Beiträge in jungen Jahren –, sorgt langfristig für Stabilität.</p>
<p>„Wir haben hier ein einfaches Konstrukt mit unkomplizierten Verträgen, das nah ans Optimum kommt“, erklärt der Gesundheitsökonom. Für ihn sind die Implikationen vor allem international bedeutsam: „Gerade für Entwicklungs- und Schwellenländer, die vor der Herausforderung stehen, eine flächendeckende Absicherung zu schaffen, könnte das ein interessantes Modell sein. Unsere Ergebnisse zeigen: Ob ein tragfähiger Markt entsteht, hängt vor allem von der Vertragsregulierung ab. Es ist ein Plädoyer für langfristige Verträge – nicht für das deutsche PKV-System an sich.“<br><br>Originalveröffentlichung: https://doi.org/10.1086/734781</p>
<p>Weitere Informationen:<br>Prof. Dr. Martin Karlsson, Gesundheitsökonomie, Tel. 0201/18-3 3716, martin.karlsson@uni-due.de</p>
<p>Redaktion: Birte Vierjahn, Tel. 0203/37 9-2427, birte.vierjahn@uni-due.de</p>

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			<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 11:30:27 +0200</pubDate>
			
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			<title>Martin Karlsson wird Leverhulme Visiting Professor</title>
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			<description>Gesundheitsökonom Prof. Dr. Martin Karlsson von der Universität Duisburg-Essen hat ein Leverhulme Visiting Professorship erhalten. Dies zählt zu den renommiertesten britischen Programmen für wissenschaftlichen Austausch und steht ausschließlich internationalen Spitzenforscher:innen offen. Karlsson...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheitsökonom Prof. Dr. Martin Karlsson von der Universität Duisburg-Essen hat ein Leverhulme Visiting Professorship erhalten. Dies zählt zu den renommiertesten britischen Programmen für wissenschaftlichen Austausch und steht ausschließlich internationalen Spitzenforscher:innen offen. Karlsson wird 2026 ein halbes Jahr an der Royal Holloway University of London forschen und lehren.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 14:27:37 +0200</pubDate>
			
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